Durens Dominanz: Baut Detroit endlich etwas Echtes auf?
Wir haben diesen Film mit den Pistons schon einmal gesehen. Ein junger Spieler hat eine Monster-Nacht, alle werden ein wenig aufgeregt, und dann setzt die Realität ein. Aber der Donnerstagabend gegen die Pelicans fühlte sich anders an. Jalen Duren, der Center im zweiten Jahr, erzielte eine Karrierebestleistung von 30 Punkten und holte 10 Rebounds, was Detroit zu einem überraschend dominanten 129-108-Sieg über New Orleans führte. Das ist ein Vorsprung von 21 Punkten gegen ein Playoff-Team. Kein Zufall.
Duren war eine absolute Macht in der Zone. Er traf 13 von 16 Würfen aus dem Feld, meistens durch Dunks und Putbacks, und schikanierte Jonas Valančiūnas und Larry Nance Jr. die ganze Nacht. Es war nicht nur rohe Athletik; er zeigte Gefühl am Ring und ein echtes Gespür für offene Lücken. Seine vorherige Karrierebestleistung waren 24 Punkte im Dezember gegen die Raptors. Das war nicht nur eine gute Nacht; das war ein bedeutender Sprung. Er hat seit der All-Star-Pause durchschnittlich 13,8 Punkte und 11,8 Rebounds erzielt, und obwohl diese Zahlen solide sind, signalisieren 30 und 10 gegen ein gutes Defensivteam wie die Pelicans etwas mehr.
Cades ruhige Kontrolle
Die Sache ist die: Während Duren eine Show abzog, orchestrierte Cade Cunningham. Er beendete das Spiel mit 20 Punkten und 10 Assists, seinem 19. Double-Double der Saison. Cunningham erzwang nichts, ließ das Spiel auf sich zukommen, besonders als Duren einen heißen Lauf hatte. Das ist Entwicklung. Letztes Jahr hätte Cade vielleicht versucht, das Spiel zu übernehmen und schlechte Würfe zu erzwingen. Diese Saison zeigt er ein echtes Verständnis dafür, wie man ein Spiel managt und seine Teamkollegen einbezieht. Er hatte auch nur 2 Turnover, was für einen Spieler, der oft eine enorme offensive Last trägt, eine große Sache ist.
Und es waren nicht nur die Hauptakteure. Marcus Sasser steuerte 17 Punkte von der Bank bei, traf einige wichtige Dreier und spielte mit einer ansteckenden Energie. Er trifft in seinen letzten 10 Spielen 40 % von der Dreierlinie. Sogar James Wiseman war mit 11 Punkten und 7 Rebounds in nur 15 Minuten dabei. Dieses Team sah, zumindest für eine Nacht, wie eine geschlossene Einheit aus, nicht nur wie eine Ansammlung junger Talente, die noch dabei sind, sich zurechtzufinden. Sie trafen als Team 55,4 % aus dem Feld, ihr höchster Wert seit Anfang Februar.
Die Zukunft ist nicht so düster?
Schauen Sie, ich sage nicht, dass die Pistons plötzlich Playoff-Anwärter sind. Sie werden immer noch eine der schlechtesten Bilanzen der Liga haben, wahrscheinlich um die 15 Siege. Aber Siege wie der am Donnerstag, besonders gegen ein Team, das um die Setzliste in der Western Conference kämpft, bieten einen Einblick in das, was *sein könnte*. Duren ist erst 20 Jahre alt. Cunningham ist 22. Ausar Thompson, der 7 Punkte und 5 Rebounds hatte, ist 21. Es gibt einen Kern, einen jungen, athletischen Kern, der endlich anfängt, Anzeichen von Beständigkeit zu zeigen.
Meine kühne Behauptung? Wenn Troy Weaver diesen Sommer einen weiteren Draft-Pick landen und einen echten Two-Way-Wing finden kann, werden die Pistons nächste Saison ein Play-in-Turnier-Team sein. Sie haben den Cap Space, sie haben die jungen Talente, und sie sehen endlich einige individuelle Durchbrüche. Durens Leistung gegen die Pelicans war nicht nur eine statistische Anomalie; es war eine Aussage. Er ist bereit, ein grundlegendes Element zu sein.
Ich sage Ihnen, dieses Pistons-Team, mit Duren, der sich weiterhin zu einem Elite-Rim-Runner und Rebounder entwickelt, wird nächstes Jahr viele Leute überraschen und mit mindestens 38 Siegen abschließen.