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Spurs' Stiller Aufstieg: Warum niemand über Pops neuestes Meisterwerk spricht

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📅 20. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht am 20.03.2026 · San Antonio spielt Indiana, strebt den 5. Sieg in Folge an

Schauen Sie, die San Antonio Spurs haben gerade ihren vierten Sieg in Folge eingefahren, eine 108-98-Demonstration gegen die Pelicans am Montag. Das bringt ihre Bilanz auf 52-18. Zweiundfünfzig Siege. Und sie fliegen immer noch unter dem Radar, sitzen bequem auf dem zweiten Platz im Westen, nur wenige Spiele hinter den Warriors. Es ist fast schon kriminell, wie wenig Aufmerksamkeit R.C. Buford und Gregg Popovich für den konsequenten Aufbau von Titelanwärtern erhalten.

Jetzt geht es nach Indiana, um gegen die Pacers anzutreten, ein Team, das mit 15-55 vor sich hin dümpelt. Das ist nicht gerade die Art von Matchup, die die Liga in Brand setzt, aber für Spurs-Fans ist es eine weitere Chance, eine gut geölte Maschine in Aktion zu sehen. Die Pacers kommen von einer 122-103-Niederlage gegen die Celtics, ihrer dritten Niederlage in Folge. Myles Turner hatte eine ordentliche Leistung mit 18 Punkten, aber es reichte nicht, um Boston zu stoppen.

**Das Kawhi-Dilemma (oder das Fehlen desselben)**

Erinnern Sie sich an all das Gejammer, als Tim Duncan in den Ruhestand ging? Wie würden die Spurs eine Legende ersetzen? Es stellte sich heraus, dass man einfach Kawhi Leonard entfesselt. Er erzielte 29 Punkte und 10 Rebounds gegen New Orleans, sein 15. Spiel in dieser Saison mit mindestens 25 Punkten und 5 Rebounds. Der Typ ist ein stiller Killer, ein legitimer MVP-Kandidat und wird von den nationalen Medien immer noch irgendwie unterschätzt. Er trifft in diesem Jahr 50,1 % aus dem Feld und 38,5 % von der Dreipunktlinie. Das sind nicht nur gute Zahlen; das sind Elite-Zahlen eines Zwei-Wege-Superstars.

Die Sache ist, es ist nicht nur Kawhi. LaMarcus Aldridge hat seinen Rhythmus gefunden und erzielt durchschnittlich 17,5 Punkte und 7,3 Rebounds. Tony Parker, mit 34 Jahren, verteilt immer noch 4,5 Assists pro Nacht. Und fangen Sie gar nicht erst mit der Bank an. Patty Mills, Manu Ginobili, David Lee – sie alle tragen ihren Teil bei. Mills trifft in dieser Saison 41,5 % von der Dreipunktlinie. Diese Art von Tiefe unterscheidet gute Teams von großartigen, und deshalb haben die Spurs keinen einzigen Schlag verpasst.

Dieses Indiana-Spiel fühlt sich wie eine ausgemachte Sache an. Die Pacers haben sieben ihrer letzten zehn Spiele verloren und scheinen einfach nichts konstant auf die Reihe zu bekommen. Ihr Topscorer, Paul George, erzielt durchschnittlich 23,6 Punkte, aber er braucht Hilfe, die einfach nicht da ist. Sie kassieren 109,1 Punkte pro Spiel, eine der schlechtesten Marken in der Liga. Das ist ein Rezept für eine Katastrophe gegen ein Spurs-Team, das sich auf Effizienz und Verteidigung stolz ist und die Gegner auf ligaweit beste 98,1 Punkte pro Spiel hält.

**Pops Geheimrezept: Jenseits der Stars**

Hier ist die wahre heiße These: Popovich leistet seine beste Trainerarbeit seit einem Jahrzehnt, noch beeindruckender als in manchen Meisterschaftsjahren. Warum? Weil die Liga an der Spitze noch nie so talentreich war. Golden State, Cleveland, Houston – sie alle haben mehrere MVPs oder langjährige All-Stars. Die Spurs haben einen, vielleicht zwei, je nachdem, wie man Aldridge bewertet. Dennoch finden sie konsequent Wege zu gewinnen, sich anzupassen, neue Teile zu integrieren. Sie besiegten die Warriors am Eröffnungsabend mit 107-85 und dann im Februar erneut mit 118-115 in der Verlängerung. Das waren keine Zufälle.

San Antonio ist nicht auffällig. Sie dominieren SportsCenter nicht. Aber sie gewinnen. Sie verteidigen. Sie führen aus. Und sie werden es auch gegen die Pacers tun.

Kühne Vorhersage: Kawhi Leonard erzielt über 30 Punkte und die Spurs gewinnen mit mindestens 15 Punkten Vorsprung, verlängern ihre Serie auf fünf Spiele und erinnern alle daran, warum sie immer noch die größte Dynastie des 21. Jahrhunderts sind.