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Suns' Slump: Warum Phoenix' Playoff-Hoffnungen in Toronto schwinden

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📅 22. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht am 22.03.2026 · Phoenix trifft auf Toronto und will die 5-Spiele-Niederlagenserie beenden

Die Phoenix Suns kommen heute Abend nach Toronto, nachdem sie fünf Spiele in Folge verloren haben, und ehrlich gesagt sehen sie aus wie ein Team, das vergessen hat, wie man ein Spiel beendet. Man kann natürlich auf den Spielplan verweisen, aber eine Fünf-Spiele-Niederlagenserie Ende März? Das ist nicht nur eine schwierige Phase; es ist eine ausgewachsene Krise für ein Team mit Meisterschaftsambitionen. Sie liegen auf dem siebten Platz im Westen und klammern sich mit einer Bilanz von 39-32 an einen Play-in-Platz, knapp vor den Mavericks und Lakers. Das ist nicht das, wofür Kevin Durant unterschrieben hat.

Die Sache ist, es sind nicht nur die Niederlagen; es ist *wie* sie verlieren. Bei ihrem letzten Auftritt, einer 128-118-Niederlage gegen San Antonio, gaben sie 60 Punkte in der Zone ab. Sechzig! Gegen die Spurs. Das ist ein Beweis für eine plötzlich löchrige Verteidigung und eine Offensive, die in den entscheidenden Momenten stagniert. Devin Booker hatte in dieser Nacht 35 Punkte, aber es fühlte sich wie leere Kalorien an. Durant erzielte 27. Bradley Beal, 31. Das sind große Zahlen, aber sie führen nicht zu Siegen. Irgendetwas stimmt nicht, und es fühlt sich eher wie ein Chemieproblem als ein Talentproblem an.

**Raptors' Weg zur Relevanz**

Schauen Sie, die Raptors sind dieses Jahr nicht gerade Weltmeister, aber sie spielen mit einer Entschlossenheit, die Phoenix verloren zu haben scheint. Toronto steht bei 39-30, Fünfter im Osten, und sie haben drei ihrer letzten vier Spiele gewonnen. Ihr jüngster Sieg, ein 123-103-Sieg gegen die Wizards, zeigte genau, was sie gut können: störende Verteidigung und opportunistisches Scoring. Scottie Barnes, der großartig spielt, erzielte in diesem Spiel 21 Punkte und 12 Rebounds. Er hat sich zu einer echten Zwei-Wege-Kraft für Nick Nurses Team entwickelt. Pascal Siakam ist weiterhin ein konstanter Scorer mit durchschnittlich 24,7 Punkten pro Spiel. Sie sind ein unangenehmer Gegner, besonders zu Hause in der Scotiabank Arena, wo sie in dieser Saison 22-12 stehen.

Und das ist das eigentliche Problem für die Suns. Sie stehen einem Team gegenüber, das hart spielt, den Ball teilt und davon lebt, Chaos zu stiften. Phoenix hingegen sieht aus wie eine Ansammlung von Superstars, die immer noch versuchen, herauszufinden, wie sie zusammen spielen sollen. Ihr Netto-Rating in der Fünf-Spiele-Niederlagenserie beträgt erschreckende -7,8. Das ist unterste Liga für ein Team mit so viel Talent. Sie haben in drei dieser fünf Niederlagen 118 oder mehr Punkte zugelassen. Das ist nicht nur Pech; das ist ein defensiver Zusammenbruch.

**Das Booker-KD-Dilemma**

Hier ist meine kühne These: Das Superteam-Experiment der Suns, zumindest in seiner aktuellen Form, ist grundlegend fehlerhaft, weil Booker und Durant in ihrem offensiven Ansatz zu ähnlich sind. Sie brauchen beide den Ball oft in ihren Händen, und obwohl sie beide Punkte erzielen können, haben sie nicht herausgefunden, wie sie das Spiel ihrer Teamkollegen konstant verbessern können. Beal sollte die dritte Option sein, aber er wird oft auf Spot-Up-Würfe oder isolierte Heldentaten reduziert. Die schöne, flüssige Offensive, die wir letztes Jahr von Phoenix sahen, auch ohne Durant für einen Großteil davon, ist verschwunden. Sie standen zu einem Zeitpunkt der letzten Saison bei 38-9. Jetzt kämpfen sie nur noch.

Das heutige Spiel ist nicht nur ein weiteres Spiel der regulären Saison; es ist ein Referendum über die mentale Stärke der Suns. Können sie die Blutung gegen ein entschlossenes Raptors-Team stoppen? Sie müssen es unbedingt. Aber ich glaube nicht, dass sie es tun werden. Torontos Energie und defensive Hartnäckigkeit werden zu viel sein für ein Phoenix-Team, das völlig entmutigt aussieht. Die Niederlagenserie der Suns wird sich auf sechs Spiele ausdehnen.